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soliTerre

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soliTerre in den Medien

Grosser Artikel über regionale Vertragslandwirtschaft am Beispiel von soliTerre im Schweizer Agrarmagazin LANDfreund.

Postadresse:

soliTerre
3000 Bern

2. Mitgliederversammlung vom 7. Juni 2011

Seit dem 1. Juni 2011 gibt es bei soliTerre einige Neuerungen:

  • es gibt ein neues Depot am Breitenrainplatz 36, im Reformhaus Ruprecht www.biolust.ch
  • neu steht auch ein veganer Korb zur Auswahl (neben mit / ohne Fleisch)
  • Die Mitgliederversammlung hat das zusätzliche Preismodell mit Pauschalpreisen für einzelne Produkte gutgeheissen. Details dazu im soliInfo vom November 2010 und Mai 2011.
    Die Produkte mit Flächenpauschale sind: Eier (Fredy Schmied), Kartoffeln (Fam. Hofer), Schnittmangold (Hans-Georg Bart) und Lauch (Dani Wüstefeld).
  • Ausserdem: Die soliTerre Hühner von Fredy lassen wir in die Mauser gehen (vgl. soliInfo oben). Wir nehmen damit nach der Mauser etwas kleinere Eier in Kauf. Da die Eier nicht pro Stück verrechnet werden, sondern Pauschal gibt es keine Nachteile.
  • Schnittmangold von Hans-Georg wird auch mit Läusebefall geliefert.

Die detaillierten Unterlagen der Mitgliederversammlung mit den wichtigen Beschlüssen zur Preisliste und Flächenpauschale sind hier abrufbar.

Porträts der soliTerre Betriebe

Woher kommen die feinen Produkte von soliTerre? Von allen sechs Betrieben gibt es nun Bilder und Porträts

soliTerre - regionale Vertragslandwirtschaft Bern

Die Idee ist einfach und bestechend: Landwirtschaftliche Produzentinnen und Produzenten schliessen sich mit städtischen Konsumentinnen und Konsumenten zusammen. Mittels Jahresverträgen verpflichtet sich die Konsumentenseite zur Abnahme der Produkte, die Produzentenseite hat entsprechend eine Abnahmegarantie und trägt ein weniger hohes Risiko.

Davon profitieren beide: Denn die Betriebe erhalten den festgesetzten Richtpreis für ihre Produkte, die Konsumierenden zahlen faire Preise, da kein Zwischenhändler und keine Zwischenhändlerin eine Marge für sich beansprucht. Ausserdem ermöglicht die Vertragslandwirtschaft eine vermehrte und konsequente Unterstützung des lokalen Kleingewerbes, einen nachhaltigen und ökologischen Konsum und eine Wiederannäherung von Stadt und Land.

Die Idee der Vertragslandwirtschaft ist zwar neu für Bern, nicht aber für die Westschweiz. Dort gibt es bereits 24 ähnliche Projekte, das älteste davon besteht seit dreissig Jahren. Auch in Zürich (ortoloco) und in Winterthur (Holzlabor) sind im Jahr 2010 ähnliche Projekte gestartet worden.

In Bern ging es im Dezember 2009 los. Am 15. Dezember wurde der von der Organisation attac initiierte Verein soliTerre gegründet. Durch Vertragsabschlüsse verpflichten sich konsumierende Haushalte für ein Jahr, wöchentlich einen Produktekorb von sechs Biobetrieben aus der Umgebung zu empfangen. Im Korb befinden sich Kartoffeln, Gemüse, Obst und sporadisch andere selbst erzeugte Nahrungsmittel wie Most, Konfitüre oder Mehl.

Die Auslieferung wurde im März 2010 gestartet. Angestrebt waren 50 Körbe à vier Personen. Schnell wurden es mehr: Im ersten Quartal wurden 97 Körbe geliefert, im zweiten Quartal, das Anfang Juni 2010 gestartet ist, sind es rund 130 Körbe. Mehr sollen im ersten Vereinsjahr von soliTerre nicht mehr dazu kommen. Denn es geht auch darum, dass die Produzentinnen und Produzenten das Produktionsjahr planen können. Und das fängt nicht beim Ernten, sondern beim Anbau an. Bereits da sollten die Produzierenden mit einer festen Anzahl Konsumierender planen können. Nicht zuletzt so wird die Vielfalt gewährleistet und das Risiko geteilt.

Wer ab Juni 2011 auch einen Korb möchte, kann sich über das Kontaktformular in die Warteliste eintragen. 

Gerne stehen die Verantwortlichen aber auch bei der Planung von neuen Projekten mit Rat und Tat zur Seite.