KW29 – 2026

Informationen zur Tasche:

Die erste Aubergine der Saison ist diese Woche in den Taschen. Auberginen gehören, wie auch Tomaten, Basilikum, Zucchetti und Gurken, zu den kälteempfindlichen Gemüsearten. Das heisst, diese Gemüse und Kräuter besser nicht im Kühlschrank aufbewahren, und wenn dann nur für kurze Zeit und am besten in Papiertüte ganz unten in der Schublade. Heikel sind Auberginen aber auch, wenn es zu warm ist, weil sie dann schneller reifen. Ideal wäre 10-12 Grad als Lagertemperatur. Deshalb am besten rasch essen. 🙂 Zum Beispiel in der Form eines «Baba Ganoush» – einem Auberginen-Aufstrich, inspiriert aus der arabischen Küche. (Rezepte finden sich im www.) Passt gut zu Fladenbrot und einem Blattsalat.

Wie die Aubergine ist euch die Kartoffel ein Nachtschattengewächs. Von den Knollen hat es diese Woche frisch ausgegrabene der Sorten «Annabelle» und «Lady Crystal». Die Frühkartoffeln können gut mit der Schale gegessen werden und sollten im Kühlschrank (nicht zu lange) aufbewahrt werden, da sie noch nicht schalenfest sind. (am besten in einerPapiertüte oder lose, aber nicht im Plastiksack).

Auch eine Portionen Buschbohnen findet sich in den Taschen. Die Menschen vom Biohof Zaugg lesen aktuell alle 3 Tage um die 70 Kilo davon ab. Buschbohnen können gedämpft, gekocht, gebraten oder auch kalt in Salaten verwendet werden.

Ein passendes Rezept: Kartoffel-Bohnen-Salat mit Basilikum, Minze und Zitrone

  • 0,8 kg Frühkartoffeln samt Schale in Würfel schneiden und in Salzwasser knapp gar kochen.
  • 0,5 kg Bohnen rüsten und in einem anderem Topf in Salzwasser knapp weichkochen.
  • 1-2 Frühlingswiebeln, 2-3 Stängel Basilikum und Minze fein schneiden
  • Dressing: 1EL Kreuzkümmel in der Pfanne rösten, bis er fein duftet, im Mörser zerstossen. Zusammen mit Saft einer Zitrone, 4 EL Olivenöl, evt. wenig Peperoncini, Salz und Pfeffer zu einer Sauce rühren
  • Die Kartoffeln, Bohnen, Zwiebeln und Kräuter mit dem Dressing mischen, und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Informationen aus der Produktion:

Es ist immer noch heiss und vielvielviel zu trocken. Der Regen fehlt. Das Gemüse in euren Taschen wächst und überlebt nur, weil die Möglichkeit besteht mit Quell-, oder Trinkwasser oder mit Wasser von externen Quellen wie dem Moossee, dem Wohlensee oder in Worbboden aus dem Bach die Gemüsepflanzen fast täglich zu bewässern. Dafür musste extra neue Bewässerungsschläuche und -systeme organisiert, gekauft und aufgebaut werden; und das Bewässern ist mit sehr viel Zusatzaufwand verbunden.
Die Getreidefelder und die Wiesen für die Tiere können/werden nicht bewässert. So wächst kein Gras nach und die Kühe haben draussen auf der Wiese nichts mehr zu fressen, deshalb werden sie schon jetzt mit Heu aus dem eigentlichen Wintervorrat gefüttert.
Wir hoffen also fest, dass es bald ein paar Tage aneinander regnet.
Zudem wurde in der vergangenen und in dieser Woche alles Getreide gedrescht. Anfang Juli ist eher früh und selten ist alles Getreide gleichzeitig abgereift.
Auf dem Radieslihof werden diese Woche auch schon die ersten Lagerzwiebeln geerntet:. Die Sorte Stuttgarder ist schon abgelegen: heisst, das Kraut liegt ab, was ein Zeichen für abgereift ist.