Informationen zu den Taschen:
Zum letzten Mal für diese Saison gibt es Knoblauch vom Radieslihof. Auch der Knobli spürt den Frühling und ist teilweise schon am Treiben. Deshalb ist die Portion wiederum 20% grösser als verrechnet, um das Abrüsten zu kompensieren. Es hat auch einzelne Knollen , die weiche Stellen haben. Diese weichen Stellen und auch die Triebe einfach wegschneiden – der Rest der Knoblauchknolle kann noch verwendet werden.
Und in euren Taschen ist voraussichtlich die letzte Portion Rosenkohl vom Biohof Tiefmoos. In den grossen Taschen hat es auch Weisskohl vom Tiefmoos. Es sind die Köpfe einer späteren Sorte, die nicht mehr reif wurden vor dem Winter – es sind also nur lose Köpfe. Die Weisskohl-Setzlinge haben nicht wirklich Köpfe gemacht, können aber auch so verwendet und gegessen werden. 🙂
Die Kartoffeln von Zauggs sind von der Sorte «Désirée» – diese Sorte ist eher mehligkochend – und vielseitig verwendbar. Désirée eignet sich gut als Dampf-, Salz- oder Ofenkartoffel, für Pommes Kartoffelstock, Kartoffelgratin und Rösti. Vom Biohof Zaugg gibt’s auch nochmals Freiland-Nüssler, der nun schleunigst geerntet werden muss, da er bei den warmen Temperaturen beginnt zu spriessen und blühen. Bei den wärmeren Temperaturen ändert sich auch der Geruch vom Nüssler und es wird bemerkbar, dass es ein Baldriangewächs ist.
Auch Portulak gibt es – wem es zu viel frisches Grün ist – mit dem Portulak lässt sich ein feines Pesto zubereiten. Dafür Portulak zusammen mit Sonnenblumenkernen, Knoblauch, Olivenöl, Zitronenschale und – saft pürieren und in gekochte, warme Spagetti mischen.
Tipp für den Rosenkohl – das Zubereiten im Ofen mildert den Kohlgeschmack. Wenn die Rüstarbeiten erledigt sind, den Rosenkohl mit abgeriebener Zitronenschale (circa 1 Zitrone), Salz und reichlich Olivenöl mischen, in Gratinform füllen und im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad für circa 15 Minuten backen. Sobald die Kohlköpfchen leicht gebräunt sind, diese aus dem Ofen nehmen und mit etwas Zitronensaft beträufeln. Passt gut zu Risotto.
Informationen aus der Produktion:
In den vergangenen trockenen und warmen Tagen wurden die Traktoren für die ersten Bodenbearbeitungen der Saison gestartet, damit der Acker parat ist fürs Pflanzen der Frühkartoffeln und die ersten Aussaaten wie z.B. Kefen, Spinat oder den frühen Rüebli. Das Wetter ist auch perfekt zum «Bschütten» (Gülle ausbringen) und die ersten Weide-Stunden für die Rinder (Foto).

