Informationen zu den Taschen:
Mai ist Rhabarber-Zeit – und diese Woche hat es von den fruchtig-säuerlichen Stangen in euren Taschen. Sie stammen vom Demeterhof Vogelsang. Wusstet ihr, dass Rhabarber ein Gemüse mit Wurzeln im Tibet ist!? Das verrät auch der Name des Rhabarbers, der aus dem lateinischen kommt – «Rheum rhabarbarum» bedeutet die Wurzel aus der Fremde. Rhabarber wird meist süss zubereitet, obschon es eigentlich ein Gemüse ist. Wichtig ist: Nur die Stiele essen – die Blätter sind giftig. Die Stiele können gekocht, gebacken oder in kleinen Mengen auch roh verwendet werden. Die Säure der Stiele ist je nach Sorte und Reifegrad unterschiedlich stark.
Ideen für eure Küche: ein Rhabarberkompott mit wenig Zucker, Anissterne und Vanille – für in Joghurt oder zu Omeletten, oder ein Chutney aus Rhabarber (passt gut zu Ziegenfleisch). Oder ein klassischer Rhabarber-Kuchen mit Mürbeteig und Streusel oder eine Wähe, aber Rhabarber lässt sich auch gut salzig zubereiten und gibt einem Gemüse-Curry einen fruchtig-frischen Geschmack.
Neben den zuckersüssen Bundrüebli, die im Oktober 2025 gesät wurde und nun langsam über ein halbes Jahr hinweg gewachsen sind, gibt es vom Biohof Zaugg auch eine Portion Rucola, dieser wird via die Schlaraffenkiste über den Verein abgerechnet.
Informationen aus der Produktion:
Langsam, aber stetig füllen sich alle Gemüsebeete und auch auf den grossen Ackerflächen wird das Lagergemüse gesät. Auf dem Biohof Zaugg wurden diese Woche über 6000 Süsskartoffel-Setzlinge von Hand in den Mulch gesetzt. (siehe Foto). Und in den Folientunnels sind die Tomaten-, Peperoni-, Auberginen- und Gurken -Setzlinge gepflanzt und nun wird das Ende der Kalten Nächte (Eisheiligen) abgewartet, damit die wärmeliebenden Pflanzen so richtig loslegen können mitwachsen.

