soliTerre
soliTerre in den Medien
Grosser Artikel über regionale Vertragslandwirtschaft am Beispiel von soliTerre im Schweizer Agrarmagazin LANDfreund.
Neue Porträts der soliTerre Betriebe..
Wer sind unsere ProduzentInnen?
Tag der Offenen Tür bei Annette und Kurt Zaugg
Am Samstag 29. Mai erhielten die soliTerre KonsumentInnen am Tag der offenen Tür einen Einblick in die Demeter Produktion bei Annette und Kurt Zaugg. Lesen sie den Bericht von Iris mit dem Bildbericht von Nina.
Neues Depot in der Länggasse
Wir freuen uns mitteilen zu können, dass wir ab sofort in der Länggasse ein Verteil-Depot haben und zwar im:
tingel kringel
Mittelstrasse 12
3012 Bern
031 301 22 91
http://www.tingel-kringel.ch/
Öffnungszeiten: 7h bis 18h.
Der Verteilort kann über das Abwesenheiten melden Formular geändert werden.
soliTerre - regionale Vertragslandwirtschaft Bern
Die Idee ist einfach und bestechend: Landwirtschaftliche Produzentinnen und Produzenten schliessen sich mit städtischen Konsumentinnen und Konsumenten zusammen. Mittels Jahresverträgen verpflichtet sich die Konsumentenseite zur Abnahme der Produkte, die Produzentenseite hat entsprechend eine Abnahmegarantie und trägt ein weniger hohes Risiko.
Davon profitieren beide: Denn die Betriebe erhalten den festgesetzten Richtpreis für ihre Produkte, die Konsumierenden zahlen faire Preise, da kein Zwischenhändler und keine Zwischenhändlerin eine Marge für sich beansprucht. Ausserdem ermöglicht die Vertragslandwirtschaft eine vermehrte und konsequente Unterstützung des lokalen Kleingewerbes, einen nachhaltigen und ökologischen Konsum und eine Wiederannäherung von Stadt und Land.
Die Idee der Vertragslandwirtschaft ist zwar neu für Bern, nicht aber für die Westschweiz. Dort gibt es bereits 24 ähnliche Projekte, das älteste davon besteht seit dreissig Jahren. Auch in Zürich (ortoloco) und in Winterthur (Holzlabor) sind im Jahr 2010 ähnliche Projekte gestartet worden.
In Bern ging es im Dezember 2009 los. Am 15. Dezember wurde der von der Organisation attac initiierte Verein soliTerre gegründet. Durch Vertragsabschlüsse verpflichten sich konsumierende Haushalte für ein Jahr, wöchentlich einen Produktekorb von sechs Biobetrieben aus der Umgebung zu empfangen. Im Korb befinden sich Kartoffeln, Gemüse, Obst und sporadisch andere selbst erzeugte Nahrungsmittel wie Most, Konfitüre oder Mehl.
Die Auslieferung wurde im März 2010 gestartet. Angestrebt waren 50 Körbe à vier Personen. Schnell wurden es mehr: Im ersten Quartal wurden 97 Körbe geliefert, im zweiten Quartal, das Anfang Juni 2010 gestartet ist, sind es rund 130 Körbe. Mehr sollen im ersten Vereinsjahr von soliTerre nicht mehr dazu kommen. Denn es geht auch darum, dass die Produzentinnen und Produzenten das Produktionsjahr planen können. Und das fängt nicht beim Ernten, sondern beim Anbau an. Bereits da sollten die Produzierenden mit einer festen Anzahl Konsumierender planen können. Nicht zuletzt so wird die Vielfalt gewährleistet und das Risiko geteilt.
Wer ab März 2011 auch einen Korb möchte, kann sich über das Kontaktformular in die Warteliste eintragen.
Gerne stehen die Verantwortlichen aber auch bei der Planung von neuen Projekten mit Rat und Tat zur Seite.



